Einleitung von Dietmar Pichler, INVED Chefredakteur
2019 feierte die Sozialistische Jugend Österreich im Rahmen eines Instagrampostings den Geburtstag von Lenin. Ausgerechnet die FPÖ, mit ihrer fragwürdigen Russlandpolitik, damals noch ausgeprägter als heute, empörte sich. Spannend, bedenkt man, dass in Russland in unzähligen Städten noch Leninstatuen stehen und die Entstalinisierung aufgehalten wurde, angeordnet von ganz oben; das hätte auch empören können. Doch eines steht fest: Eigentlich liegt es im Interesse der Sozialdemokratie, gegenüber sämtlichen Relativierungen oder gar Verehrern Lenins und der Sowjetunion klare Kante zu zeigen. Schließlich wurden Sozialdemokraten von den Bolschewiki verfolgt und vernichtet, wie das Schicksal der Menschewiki gezeigt hat.
Ein weniger beachteter Teil der Geschichte ist das Ende des demokratischen Georgien, das von Sowjetrussland überfallen wurde. Diese Demokratie war nicht nur sozialdemokratisch, sondern auch sehr weiblich geprägt. Das Schicksal dieser Pionierinnen der Demokratie war tragisch, ihre Geschichte ein Mahnmal für die Natur des Sowjet-Regimes, das leider bis in die politische Mitte beinahe gänzlich unbekannt ist.
Gastbeitrag von Salome Saladze

Salome Saladze
Georgien ist in den vergangenen Monaten erneut zum symbolischen Schauplatz für den Kampf um europäische Werte geworden. Seit über einem Jahr gehen Hunderte auf die Straße, um für Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und eine europäische Zukunft zu demonstrieren – eine Zukunft, die Georgien mit Europa verbindet und die das Land in seiner Geschichte immer angestrebt hat. Der Widerstand gegen autoritäre Tendenzen und die Gefahr einer Annäherung an Russland spiegelt eine lange Tradition des Landes wider, die tief in den Idealen von Freiheit und sozialer Gerechtigkeit verwurzelt ist.
Ein zentraler Bestandteil dieser Tradition ist die georgische Sozialdemokratie, die in der ersten Demokratischen Republik Georgiens (1918-1921) eine wichtige Rolle spielte. Bereits 1919 fanden in Georgien die ersten demokratischen Wahlen statt, an denen zwölf Parteien teilnahmen. Die Sozialdemokratische Partei gewann die absolute Mehrheit und bildete die erste Regierung der unabhängigen Republik. Ein auffälliges Merkmal dieser Wahlen war die starke Beteiligung von Frauen am politischen Leben. Bereits 1918 hatte der georgische Nationalrat ein fortschrittliches Wahlgesetz verabschiedet, das Frauen das aktive und passive Wahlrecht garantierte – zu einer Zeit, als dies in vielen europäischen Ländern noch undenkbar war.
Bei den Wahlen 1919 wurden fünf Frauen in die Verfassungsgebende Versammlung gewählt, darunter Kristine Scharaschidse, die auch Sekretärin des Präsidiums war. Diese Frauen spielten eine entscheidende Rolle bei der politischen Gestaltung des jungen georgischen Staates. So war Minadora Orjonikidze-Toroshelidze Mitglied der Kommission für Arbeit und Gesundheit und engagierte sich für soziale Reformen. Eleonora Ter-Parsegova-Makhviladze, eine weitere Abgeordnete, hatte bereits vor ihrer Wahl eine führende Rolle in der sozialistischen Bewegung gespielt und sich besonders für Bildungsreformen eingesetzt. Anna Sologhashvili, Elizabeth Nakashidze-Bolkvadze und viele andere Frauen trugen aktiv zur Festigung des demokratischen Geistes in Georgien bei.
Die enge Verbindung der georgischen Sozialdemokratie mit der europäischen sozialistischen Bewegung zeigt sich auch in der Unterstützung durch Karl Kautsky, einen der führenden österreichischen sozialdemokratischen Theoretiker seiner Zeit. Kautsky besuchte Georgien 1920 auf Einladung der georgischen Regierung. Er verfasste danach das Werk „Georgien: Eine sozialdemokratische Bauernrepublik – Eindrücke und Beobachtungen“, in dem er seine Eindrücke und Beobachtungen über die politischen Reformen und die soziale Gerechtigkeit, die die Sozialdemokraten in Georgien durchführten, zum Ausdruck brachte. In diesem Werk sprach sich Kautsky klar für die Unabhängigkeit Georgiens und gegen die drohende Annexion durch Sowjetrussland aus. Er bezeichnete die Sozialdemokraten in Georgien als Träger einer echten sozialen Revolution, die das Zeug dazu habe, ein Vorbild für die gesamte Region zu sein.
Die georgische Sozialdemokratie war nicht nur auf nationaler Ebene bedeutend, sondern auch in die europäische sozialistische Bewegung eingebunden. Georgische Sozialdemokraten unterhielten enge Beziehungen zu europäischen sozialistischen Parteien und Organisationen, insbesondere zur Sozialistischen Internationale. Viele ihrer Ideen und politischen Maßnahmen wurden von europäischen Vorbildern inspiriert und adaptiert.
Doch dann kam Sowjet-Russland: 1921 marschierte die russische Armee, damals unter der Führung von Lenin, in Georgien ein und isolierte das Land von der europäischen Zivilisation.
Die Sowjetisierung Georgiens spaltete die Sozialdemokratische Partei in zwei Lager. Ein Teil der Partei blieb im Land, kämpfte im Untergrund weiter und übernahm die Führung im Kampf um die Wiederherstellung der Unabhängigkeit Georgiens. Der andere Teil ging ins Exil und kämpfte mit Unterstützung internationaler sozialdemokratischer Organisationen und westlicher Staaten für die Souveränität Georgiens. Die Repressionen trafen vor allem Frauen, die sich politisch engagierten. Viele der ersten georgischen Parlamentarierinnen wurden nach der sowjetischen Besetzung verfolgt, ins Exil getrieben oder sogar hingerichtet. Trotz dieser Widrigkeiten blieb das Erbe der sozialdemokratischen Frauenbewegung ein zentraler Bestandteil der georgischen Identität.
Die aktuellen Proteste in Georgien für Demokratie, europäische Werte und soziale Gerechtigkeit sind ein modernes Echo der Bestrebungen der ersten Demokratischen Republik Georgien. Das georgische Volk setzt sich auch heute noch für die Werte ein, die von der Sozialdemokratischen Partei Georgiens zwischen 1918 und 1921 verteidigt wurden. Das georgische Volk hofft jedoch, dass der heutige Kampf nicht so endet wie damals, als Russland das Land gewaltsam von der europäischen Zivilisation trennte und die sowjetische Besatzung die georgische Unabhängigkeit zerstörte.
Höhepunkte der Querfront
/in Allgemein/von Dietmar PichlerUnter Querfront versteht man die (meist) thematisch begrenzte Kooperation links- und rechtsaußen stehender Gruppierungen „gegen das System“. Heute spielen diese offenen oder verdeckten Kooperationen wieder eine große Rolle. Der Begriff ist dabei keineswegs neu, sondern taucht in unterschiedlichen historischen Kontexten immer wieder auf. Weiterlesen
Von der ersten Republik bis heute: Georgiens Weg nach Europa und die Sozialdemokratie
/in Allgemein/von RedaktionEinleitung von Dietmar Pichler, INVED Chefredakteur
2019 feierte die Sozialistische Jugend Österreich im Rahmen eines Instagrampostings den Geburtstag von Lenin. Ausgerechnet die FPÖ, mit ihrer fragwürdigen Russlandpolitik, damals noch ausgeprägter als heute, empörte sich. Spannend, bedenkt man, dass in Russland in unzähligen Städten noch Leninstatuen stehen und die Entstalinisierung aufgehalten wurde, angeordnet von ganz oben; das hätte auch empören können. Doch eines steht fest: Eigentlich liegt es im Interesse der Sozialdemokratie, gegenüber sämtlichen Relativierungen oder gar Verehrern Lenins und der Sowjetunion klare Kante zu zeigen. Schließlich wurden Sozialdemokraten von den Bolschewiki verfolgt und vernichtet, wie das Schicksal der Menschewiki gezeigt hat.
Ein weniger beachteter Teil der Geschichte ist das Ende des demokratischen Georgien, das von Sowjetrussland überfallen wurde. Diese Demokratie war nicht nur sozialdemokratisch, sondern auch sehr weiblich geprägt. Das Schicksal dieser Pionierinnen der Demokratie war tragisch, ihre Geschichte ein Mahnmal für die Natur des Sowjet-Regimes, das leider bis in die politische Mitte beinahe gänzlich unbekannt ist.
Gastbeitrag von Salome Saladze
Salome Saladze
Georgien ist in den vergangenen Monaten erneut zum symbolischen Schauplatz für den Kampf um europäische Werte geworden. Seit über einem Jahr gehen Hunderte auf die Straße, um für Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und eine europäische Zukunft zu demonstrieren – eine Zukunft, die Georgien mit Europa verbindet und die das Land in seiner Geschichte immer angestrebt hat. Der Widerstand gegen autoritäre Tendenzen und die Gefahr einer Annäherung an Russland spiegelt eine lange Tradition des Landes wider, die tief in den Idealen von Freiheit und sozialer Gerechtigkeit verwurzelt ist.
Ein zentraler Bestandteil dieser Tradition ist die georgische Sozialdemokratie, die in der ersten Demokratischen Republik Georgiens (1918-1921) eine wichtige Rolle spielte. Bereits 1919 fanden in Georgien die ersten demokratischen Wahlen statt, an denen zwölf Parteien teilnahmen. Die Sozialdemokratische Partei gewann die absolute Mehrheit und bildete die erste Regierung der unabhängigen Republik. Ein auffälliges Merkmal dieser Wahlen war die starke Beteiligung von Frauen am politischen Leben. Bereits 1918 hatte der georgische Nationalrat ein fortschrittliches Wahlgesetz verabschiedet, das Frauen das aktive und passive Wahlrecht garantierte – zu einer Zeit, als dies in vielen europäischen Ländern noch undenkbar war.
Bei den Wahlen 1919 wurden fünf Frauen in die Verfassungsgebende Versammlung gewählt, darunter Kristine Scharaschidse, die auch Sekretärin des Präsidiums war. Diese Frauen spielten eine entscheidende Rolle bei der politischen Gestaltung des jungen georgischen Staates. So war Minadora Orjonikidze-Toroshelidze Mitglied der Kommission für Arbeit und Gesundheit und engagierte sich für soziale Reformen. Eleonora Ter-Parsegova-Makhviladze, eine weitere Abgeordnete, hatte bereits vor ihrer Wahl eine führende Rolle in der sozialistischen Bewegung gespielt und sich besonders für Bildungsreformen eingesetzt. Anna Sologhashvili, Elizabeth Nakashidze-Bolkvadze und viele andere Frauen trugen aktiv zur Festigung des demokratischen Geistes in Georgien bei.
Die enge Verbindung der georgischen Sozialdemokratie mit der europäischen sozialistischen Bewegung zeigt sich auch in der Unterstützung durch Karl Kautsky, einen der führenden österreichischen sozialdemokratischen Theoretiker seiner Zeit. Kautsky besuchte Georgien 1920 auf Einladung der georgischen Regierung. Er verfasste danach das Werk „Georgien: Eine sozialdemokratische Bauernrepublik – Eindrücke und Beobachtungen“, in dem er seine Eindrücke und Beobachtungen über die politischen Reformen und die soziale Gerechtigkeit, die die Sozialdemokraten in Georgien durchführten, zum Ausdruck brachte. In diesem Werk sprach sich Kautsky klar für die Unabhängigkeit Georgiens und gegen die drohende Annexion durch Sowjetrussland aus. Er bezeichnete die Sozialdemokraten in Georgien als Träger einer echten sozialen Revolution, die das Zeug dazu habe, ein Vorbild für die gesamte Region zu sein.
Die georgische Sozialdemokratie war nicht nur auf nationaler Ebene bedeutend, sondern auch in die europäische sozialistische Bewegung eingebunden. Georgische Sozialdemokraten unterhielten enge Beziehungen zu europäischen sozialistischen Parteien und Organisationen, insbesondere zur Sozialistischen Internationale. Viele ihrer Ideen und politischen Maßnahmen wurden von europäischen Vorbildern inspiriert und adaptiert.
Doch dann kam Sowjet-Russland: 1921 marschierte die russische Armee, damals unter der Führung von Lenin, in Georgien ein und isolierte das Land von der europäischen Zivilisation.
Die Sowjetisierung Georgiens spaltete die Sozialdemokratische Partei in zwei Lager. Ein Teil der Partei blieb im Land, kämpfte im Untergrund weiter und übernahm die Führung im Kampf um die Wiederherstellung der Unabhängigkeit Georgiens. Der andere Teil ging ins Exil und kämpfte mit Unterstützung internationaler sozialdemokratischer Organisationen und westlicher Staaten für die Souveränität Georgiens. Die Repressionen trafen vor allem Frauen, die sich politisch engagierten. Viele der ersten georgischen Parlamentarierinnen wurden nach der sowjetischen Besetzung verfolgt, ins Exil getrieben oder sogar hingerichtet. Trotz dieser Widrigkeiten blieb das Erbe der sozialdemokratischen Frauenbewegung ein zentraler Bestandteil der georgischen Identität.
Die aktuellen Proteste in Georgien für Demokratie, europäische Werte und soziale Gerechtigkeit sind ein modernes Echo der Bestrebungen der ersten Demokratischen Republik Georgien. Das georgische Volk setzt sich auch heute noch für die Werte ein, die von der Sozialdemokratischen Partei Georgiens zwischen 1918 und 1921 verteidigt wurden. Das georgische Volk hofft jedoch, dass der heutige Kampf nicht so endet wie damals, als Russland das Land gewaltsam von der europäischen Zivilisation trennte und die sowjetische Besatzung die georgische Unabhängigkeit zerstörte.
Bucha, the well-documented Russian war crime that some still deny or doubt
/in Allgemein/von RedaktionDespite being well documented, the Russian crimes committed in Bucha four years ago are still questioned by some people, not only by trolls.
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Narva rumors suggestion: No need for panic, no oxygen for fake grassroots campaigns, just a reasonable level of alertness.
/in Allgemein/von Dietmar PichlerDoes anybody remember the term astroturfing? This means artificially creating or simulating a grassroots movement where there is none. Moscow is very good at initiating such myths.
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Inside and Outside Forces Drive Anti-EU and Anti-Ukraine Messaging in Hungarian Elections
/in Allgemein/von RedaktionHungarian authorities seized a Ukrainian bank transporter on the way from Austria to Ukraine. Hungarian politicians claimed that the transporter could be part of a money laundering scheme or “connected to the Ukrainian war mafia.” Ukrainian authorities denied this and stated that all the correct documents were filled out.
According to Ukrainian officials, the transporter belonged to a state owned financial institution and was carrying funds between banking facilities. Despite experts’ comments that such transports are not an unusual process, and the fact that hiding illegal money would be much easier and less noticeable in a normal vehicle, populist parties and social media, not only in Hungary, spoke about a “scandal.”
The detained personnel were later released and allowed to return to Ukraine, and the vehicle was also returned. Hungarian authorities, however, retained the transported cash and gold as part of an ongoing investigation. Officials stated that the case is being examined under financial and customs regulations related to the cross border transport of large amounts of money.
Later, Hungarian Foreign Minister Péter Szijjártó linked Hungary’s position on Ukraine more broadly to the Druzhba pipeline dispute. “Hungary will continue blocking a 90 billion euro ($103 billion) loan for Ukraine and new sanctions on Russia as long as oil flows via the Druzhba pipeline remain suspended,” Szijjártó said on Monday in Brussels (Reuters, 16 March 2026). The escalation followed harsh statements by Orbán against Ukraine and by Zelensky against Orbán. These remarks further increased tensions between the two governments, which have already been strained by disputes over energy policy and Hungary’s relations with Russia.
This also led to a pro Orbán rally in Budapest in front of the Ukrainian embassy. A couple of hundred people, much fewer than at the mass pro and anti Orbán rallies we saw recently, gathered on the outskirts of Budapest. During the rally, Foreign Minister Péter Szijjártó held a speech, and some people carried signs with a caricature of President Zelensky holding opposition politician Péter Magyar as a puppet.
Such imagery is not unusual in the current election campaign against Ukraine and the opposition, which is highly focused on demonizing Ukraine and EU politicians. Another advertisement shows Magyar as a “two faced” character, similar to the character in the Batman franchise, with one half of the face being his own and the other representing Ukrainian and EU interests, shown by flags and other symbols.
Across Budapest, billboards show Ukrainian President Zelensky with the message: “Don’t let Zelensky have the last laugh.” Some posters include not only Zelensky but also EU Commission President Ursula von der Leyen and Manfred Weber.
Beside all the anti EU and anti Zelensky advertisements, small unofficial posters could also
be seen in some parts of the city showing Orbán shaking Vladimir Putin’s hand. Even without understanding Hungarian, the reference to the year 1956, the year of the Soviet invasion of Hungary, clearly suggests that these posters were placed by people critical of the Hungarian government’s current Russia policy.
Photo: Dietmar Pichler
During the escalation surrounding the bank transporter incident, reports also emerged that so called “political technologists” from Russia were coming to Hungary, supposedly to influence the elections. Analysts point out that foreign political consultants have occasionally appeared in Central European election campaigns in the past. Russian interference, however, does not rely on physical presence alone when considering the established online and offline infrastructure that can be used to influence elections.
Critics have also warned for years that Orbán holds significant influence over Hungarian domestic media and that neither diversity nor press freedom is comparable to Western or Northern European standards. In the week following the incident with the bank transporter, large rallies on both sides took place in Budapest. One thing is certain: this election is not decided yet.
https://www.reuters.com/business/energy/hungary-block-loan-ukraine-sanctions-until-druzhba-restarts-minister-says-2026-03-16
https://www.politico.eu/article/size-counts-hungary-viktor-orban-peter-magyar-major-rallies-test-election-strength/
„The only product that Russia currently produces, apart from war, violence, and crude oil, is propaganda.“ Interview with Psychotherapist Vasilina Orlova
/in Allgemein/von RedaktionIn this interview for INVED.eu, Head Editor Dietmar Pichler speaks with Vasilina Orlova, psychotherapist; Ph.D. in Anthropology (2021); M.A. in Clinical Mental Health Counseling (2025), who has been declared a „foreign agent“ in Russia. They speak about the psychological effects of victim blaming, perpetrator–victim reversal, and failure to render assistance; the campaign demonizing Ukraine; Russian imperialism; and how disinformation helps people avoid the painful process of reconsidering long-held beliefs.
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Alles was Precht ist – eine kritische Anfrage an das ZDF
/in Allgemein/von RedaktionMan kann nicht sagen, dass es noch keine Kritik an Richard David Precht gegeben hätte. Die Meinung des 1964 geborenen Philosophen scheint in fast allen Themen höchste Relevanz zu besitzen. Egal ob es um Russlands Krieg gegen die Ukraine, Covid-19, den Iran, Israel, Rumänien oder die sogenannte “Cancel Culture” und Meinungsfreiheit geht.
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Auffällige Reaktionen auf den Tod von Khamenei und den Angriff auf den Iran
/in Allgemein/von RedaktionDie aus den USA und Israel durchgeführten Angriffe auf den Iran haben unterschiedliche Reaktionen ausgelöst. Viele Exiliraner, aber auch Personen im Iran feiern, andere sind gleichzeitig voll Hoffnung und Sorge, wie sich diese militärische Intervention entwickeln wird, was das für die Menschen vor Ort bedeutet und ob am Ende das Regime überhaupt fallen wird. Die Emotionen reichen von Euphorie bis hin zu tiefer Verunsicherung. Neben Freude, skeptischer Hoffnung und objektiver Kritik gibt es aber auch Reaktionen von unterschiedlichen Gruppen in westlichen Demokratien, die erstaunlich sind.
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Beitrag zum Jahrestag der russischen Großinvasion der Ukraine
/in Allgemein/von RedaktionVor 4 Jahren begann die vollumfängliche russische Invasion der Ukraine. Die militärische Aggression Russlands gegen den Nachbarn begann freilich viel früher, im Jahr 2014; hybride Angriffe datieren noch länger zurück.
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Interview with Award-Winning International Journalist Philip Obaji Jr.
/in Allgemein/von Dietmar PichlerPhilip Obaji Jr., independent journalist, is one of the leading experts on Russian influence in Africa. INVED Head Editor Dietmar Pichler met him twice and asked him about his insights, experiences, and motives.
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